Konzept

Die Kulturreihe in Wiens Unterwelt

Zikkurat bezweckt die Förderung alter und traditioneller, aber auch zeitgenössischer kultureller Strömungen Österreichs sowie des Auslands, mit Fokus auf Musik, Tanz und Literatur.

Der Name Zikkurat

Der Name Zikkurat, der in altbabylonischer Sprache in etwa „emporsteigen“ bedeutet und eine Bezeichnung für die Himmelstempel in Mesopotamien ist, wurde nicht zufällig gewählt, ist doch Babylon seit der Antike ein Symbol für Multikulturalität und jegliche Formen von Diversität.

Auch unsere Hauptstadt Wien entwickelt sich, wie auch schon vor mehr als hundert Jahren, wieder zu einem wahren „melting pot“ der Kulturen. Dieser Umstand, der nicht geleugnet werden kann, birgt eine ungeheure Schubkraft an intellektuellen und natürlich kulturellen Neuerungen.

Unser Bestreben

Viele Einrichtungen, Organisationen und Vereine sind bemüht, dem Umstand der Kulturbewahrung gerecht zu werden. So erhalten, um nun die Musik in den Fokus zu rücken, Opern, Operetten, Musicals und die dazu gehörigen Konzerthäuser und Orchester eine große Aufmerksamkeit, während neue musikalische Strömungen wie experimentelle und moderne Musik, klassische und traditionelle außereuropäische oder außerhalb Mitteleuropas beheimatete Musik, und selbst europäische Musik des Mittelalters und der Renaissance, bis dato eher ein Schattendasein führen.
Diese musikalischen Genres können beinahe als Subkultur bezeichnet werden. Zikkurat widmet sich fast ausschließlich der Förderung jener sogenannten subkulturellen Musik, weiters sind Literatur und Tanz nicht ausgeschlossen.

Bei Erwähnung des Begriffes „Subkultur“ mag der Eine oder Andere unweigerlich an den Untergrund denken und so war es nicht ganz der Zufall, dass die jetzt im Sommer anlaufende Kulturreihe in einer der wohl skurrilsten und zugleich exklusivsten Location Wiens stattfinden wird, nämlich im Elysium.